Mit acht Worten Du die Hexenregeln erfüllst:
Solang’ Du niemand schadest, tu was du willst!
Links:
- Die Magischen Gesetze – Gesetzmässigkeiten, nach denen Magie funktioniert…
- B.B.’s Del.icio.us zum Thema Hexen
Und hier noch etwas, dass ich vor Jahren mal für mein Sammelsurium gemopst habe, wo die Quelle aber leider mittlerweile ins Nirwana führt…
♥
Die magischen Gesetze sind Gesetze des Seins
Einst lebten die Menschen im Sinne der Ganzheit, d.h. der Einheit von Religion, Wissenschaft und weltlicher Macht. Im ursprünglichen Matriarchat waren die weisen Frauen (Volksmütter – auch Hagdisen genannt) der zentrale Punkt des menschlichen Zusammenlebens. Sie bewahrten die Mythen und Bräuche und hüteten die Heiligtümer. Sie hegten das körperliche, geistige und seelische Wohl der Menschen.
Das Matriarchat wurde vom Patriarchat abgelöst*, doch die gesellschaftlichen Strukturen blieben zunächst noch erhalten. Der Einfluss der Männer wuchs und an die Stelle der weisen Frauen traten die Runenmeister (Magier) und übernahmen die gleichen gesellschaftlichen Aufgaben. Auch die frühen Runenmeister waren die Priester, Wissenden, Weisen und Heiler ihres Volkes. Eine weitere Veränderung wurde in den Mythen und Riten erkennbar. Die alten Götter des Matriarchats waren vorwiegend Fruchtbarkeitsgötter (die Wanen = reiche Ernte, Wohlstand, Gesundheit….), die langsam in den Hintergrund gedrängt wurden, dagegen traten die Gewaltgötter des Patriarchats (die Asen = Kampf, Kraft, Krieg….) in den Vordergrund.
Mit dem Fortschritt der sogenannten Zivilisation und der Christianisierung zerfiel die alte Einheit und Ordnung. Die Seele wurde den christlichen Pfaffen übergeben, der Körper den Ärzten und der Geist den Schulmeistern. Die Religion sank zum blossen Glauben herab. Die Wissenschaften zerfielen in unzählige Fachsparten, die sich voneinander abgrenzten. Die Heilkunde wurde technisiert und die Heilmittel sythetisch hergestellt. Der Geist wird immer mehr von materialistisch-denkenden Meinungsmachern manipuliert und der einzelne Mensch spürt immer deutlicher die dekadenten Auswüchse dieser „Zivilisation“: individuelle Vereinsamung, wachsende Rücksichtslosigkeit in allen Lebensbereichen, Aggressivität, Zukunftsangst, hemmungslose Profitgier, Korruption, sinnlose Zerstörung aller Lebensgrundlagen und der Natur usw….
Was kann der einzelne Mensch tun, um der dekadenten Entwicklung entgegenzuwirken? Jede Neuentwicklung kann nur vom Individuum ausgehen! Im Sinne von „religio“ (= Rückbesinnung) muss jeder an sich selbst arbeiten. Er muss in sich gehen, in die Tiefen seines Ich’s, zu seiner wahren Persönlichkeit. Er muss den Müll der Dekadenz aus seinem Bewusstsein entfernen und sein archetypisches Erbe antreten. Mit der schrittweisen Veränderung seiner Persönlichkeit, kann er seine Umwelt immer aktiver positiv beeinflussen. Die Folge: Immer mehr Menschen lassen sich nicht mehr manipulieren, sondern leben bewusst ihr Leben. Sie haben wieder Zeit füreinander und miteinander – Resultat: Die Ära der Manipulatoren geht zu ende.
Was sind esoterische Gesetze? Sie sind uralt, jeder kennt sie im Grunde. Denn sie sind in allen Geisteswissenschaften, in vielen Religionen und Ideologien zumindest theoretisch enthalten. Doch kaum einer denkt oder handelt nach ihnen. Es sind Überlieferungen, die die Zusammenhänge des Seins aufzeigen; die dem Denken und Handeln der Menschen eine reale Basis geben wollen.
- Das Gesetz der Ganzheit
Alle Dinge, alle Erscheinungen, alle Ereignisse stehen im Zusammenhang mit anderen Dingen, Erscheinungen und Ereignissen. Sie bilden eine untrennbare Ganzheit. Zum Beispiel: Wenn du ein Ereignis aus dem Zusammenhang reisst und es separat untersuchst, wirst du kaum zu den richtigen Schlussfolgerungen kommen. Nur wenn du die Zusammenhänge zu anderen Ereignissen etc. ergründest, kannst du zu der richtigen Erkenntnis kommen, die dich auch zur Ursache führt. - Das Gesetz der Bewegung
Alles Sein befindet sich in unaufhörlicher Bewegung, Fortentwicklung und Veränderung. Es gibt keinen Stillstand. Alles Sein unterliegt diesem Gesetz des Werdens, des Höhepunktes und des Vergehens – im Grossen wie im Kleinen, wie oben – so unten! - Das Gesetz der Polarität
Erst aus der Polarität entsteht die Wechselwirkung, die Bewegung; durch die Wechselwirkung bildet die Polarität eine Ganzheit. Ohne Gegensätzlichkeiten wäre das ganze Sein unvorstellbar, erstarrt. Das Sein (die Materie = der Stoff) existiert im Nichts; mit der Geburt eines neuen Lebens ist der Tod schon vorprogrammiert; der Tod birgt neues Leben. Nur aus dem Kampf der Gegensätze kann etwas Neues, eine neue Qualität entstehen. - Das Gesetz von Ursache und Wirkung
Jede Krankheit hat eine Ursache. Wenn man die Krankheit bekämpfen will, hat es wenig Sinn, nur die objektiven Erscheinungen zu behandeln. Nur wenn man die vorher angeführten Gesetzmässigkeiten richtig anwendet, kommt man zur Ursache der Krankheit und kann wirksam heilen. Jede Erscheinung ist mit anderen Erscheinungen verknüpft, ist das Ergebnis einer evolutionären Entwicklung. Jedes Schicksal ist in das Schicksal anderer eingebettet. (s. Karma) - Das Gesetz der Materie
Die Materie befindet sich in unaufhörlicher Bewegung, vom kleinsten Atomteil bis zum Kosmos. Materie hat alle nur denkbaren Formen: fest, flüssig, gasförmig, sichtbar, unsichtbar, Wellen, Strahlen – je nach den Umweltbedingungen oder den gesetzmässigen Zusammenhängen. Materie ist Energie und produziert Energie. - Das Gesetz von Umwelt und Sein
Die Umwelt formt das Sein. Wenn man z.B. Wasser erhitzt, wird es gasförmig, wenn man es unter Null Grad versetzt, wird es fest. Auf der Erde haben sich dem Klima angepasste Lebensformen entwickelt. Auf der grobstofflichen Erde existieren grobstoffliche Körper, in der Atralebene astrale Lebensformen….usw. - Das Gesetz von der Begrenztheit der Erkenntnis
Das vorhandene Sein ist für uns Menschen weitgehend erkennbar. Es gibt jedoch Grenzen, die der menschliche Geist nicht überschreiten kann, wo jedes Begreifen oder Erkennen aufhört. Deshalb müssen wir bestimmte Dinge und Erscheinungen als gegeben hinnehmen. Denn wir sind nun einmal „nur Menschen“ und keine Götter.
Bei intensiver Beschäftigung mit den esoterischen Gesetzen wirst du sicher feststellen, dass sie in allen menschlichen Lebensbereichen (in der Natur, in der Esoterik, im Alltagsleben, in der Politik….) Gültigkeit haben. Denke immer daran, dass auch die einzelnen Gesetze miteinander verbunden sind und eine Ganzheit bilden. Versuche entsprechend diesen Gesetzen zu denken, zu handeln und zu leben. Erfolgserlebnisse werden sich dann von selbst einstellen.
Quelle: Esoterische Gesetze
*)
Das Matriarchat wurde vom Patriarchat abgelöst?! Auweia, das tönt ja richtig harmlos, als wäre das wirklich friedlich verlaufen à la Friede, Freude, Eierkuchen, stellen wir einfach mal kurz alles auf den Kopf… und plötzlich gibt’s da Herrschaft mit Gewalt, wo’s zuvor nur Konsens auf freiwilliger Basis gab, klar, ganz normal, das nennt man wohl Fortschritt, eh…
Na ja.
Da sich der Text ja besonders auf die Germanen zu beziehen scheint – von wegen Wanen und Asen – ist es im Norden vielleicht tatsächlich nicht ganz so grausam verlaufen wie anderswo, immerhin wurde Freya quasi mit Handkuss in Asgard aufgenommen; nicht so wie in Griechenland, wo Hera von Zeus nicht nur zur Ehe gezwungen, sondern dann auch noch als richtige Xanthippe abgestempelt wurde…
B.B.