Morphogenetische Felder


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Und hier noch ein Artikel über die Morphogenetischen Felder, den ich vor Jahren mal fand und prompt zu meinem Sammelsurium legte – und wie gut, dass ich’s gespeichert habe, denn auf der Voodoo-Seite, wo’s ich’s seinerzeit gefunden hatte, war’s schon ziemlich schnell verschwunden…

Der ganze Kosmos ist Magie

Der bekannte Biologe Rupert Sheldrake stellt derzeit ein neues Weltbild vor, welches die Kraft, die der Mensch seit Urzeiten als Magie bezeichnet, mittels einer wissenschaftlichen Theorie erklärbar macht. Es ist die Theorie der morphogenetischen Felder.

Dem wissenschaftlichen Laien stellt sich natürlich die Frage: „Was sind denn diese morphogenetischen Felder?“ Wir werden uns bemühen, diese Frage so kurz wie nur möglich, aber trotzdem umfassend zu beantworten, liefert sie doch möglicherweise die seit Urzeiten gesuchte Erklärung für das, was im allgemeinen als „Wunder“, als „unerklärliche Erscheinung“ oder als „Gottes Wirken“ bezeichnet wird.

Die Überlieferung erzählt von Männern und Frauen mit scheinbar wunderbaren Kräften, und solche Kräfte werden von allen Religionen anerkannt. In vielen Teilen der Erde werden verschiedene paranormale Fähigkeiten innerhalb eines esoterischen Systems bewusst entwickelt, z.B. im Schamanismus, in magischen Zirkeln, in der Zauberei, im tantrischen Yoga oder im Spiritualismus. Selbst in der modernen westlichen Gesellschaft finden sich regelmäßig Berichte über scheinbar unerklärliche Phänomene wie zum Beispiel Telepathie, Hellsehen, Präkognition, Erinnerung an vergangene Leben, Spuk, Poltergeister Psychokinese und dergleichen.

Seit fast einem Jahrhundert werden paranormale Phänomene studiert. Obwohl Wissenschaftler in diesem Forschungsbereich schon viele Fälle von Betrug aufgedeckt haben, bleibt doch eine ganze Menge an Beweisen, die sich einer Deutung auf der Grundlage sämtlicher bekannter physikalischer Grundsätze zu widersetzen scheint. Dazu kommt, dass viele Experimente auf diesen Gebieten positive Resultate gebracht haben, und dies bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1000 bis zu 1 zu 1 Milliarde. Da diese Phänomene mit den bekannten Gesetzen der Physik nicht erklärbar sind, dürften sie eigentlich nicht auftreten. Da dies dennoch der Fall ist, muß man von der Annahme ausgehen, daß sie auf nichtphysikalischen Kausalfaktoren oder Verknüpfungen sonstiger Art beruhen.

Eine Verknüpfung sonstiger Art ist z.B. das morphogenetische Feld. Die Theorie des morphogenetischen Feldes wurde durch den weltweit anerkannten Biologen Rupert Sheldrake bekannt. Er erklärt damit, wie übergeordnete Kraftfelder Einfluss auf unsere Welt nehmen. Er betont ausdrücklich, dass es sich hierbei nicht um physikalische, materielle Kraftfelder handelt, sondern um lebendige Kräfte, die sich ständig weiter entwickeln und ein eigenes Gedächtnis und Bewusstsein haben. Sie umgeben und durchdringen das kleinste Atom ebenso wie die größten Galaxien. Beispiele für die Richtigkeit seiner Theorien gibt es unzählige. In seinem Buch „7 Experimente, die die Welt verändern könnten“ (DM 19,80, Bestell-Nr. 16787-0) geht er mit von jedem nachvollziehbaren Beispielen ausführlich auf das Thema ein.

Um ein Beispiel zu geben nehmen wir einen Vogelschwarm. Wenn sich die Vögel zu einem Schwarm zusammenfinden, bildet sich um sie und erfasst sie ein eigenes morphogenetisches Feld. Sie werden zu einer Einheit, die ein eigenes Bewusstsein besitzt. Dem einzelnen Vogel wird nichts von seiner Individualität genommen, doch ein höheres Gesetz bestimmt das Verhalten des einzelnen. So geschieht es, dass ein ganzer Vogelschwarm absolut synchron am Himmel tanzt, aber jeder Vogel seinen eigenen Weg zieht. Kein Ballett der Welt könnte diesen Gleichklang der Bewegungen zustande bringen. Doch die morphogenetischen Felder bewirken noch ganz anderes. Sie bestimmen, wie sich eine Zelle entwickelt, ein Samenkorn zu einem Baum entfaltet oder wie ein Kristall wächst. („Das Gedächtnis der Natur“, DM 24,80, Bestell-Nr. 16783-6).

Jede Lebensart hat ihr eigenes morphogenetisches Feld welches bestimmt, wie jedes dazugehörende Exemplar seine Gestalt findend. Jedes Sonnensystem und selbst jede der Millionen Galaxien ist von einen morphogenetischen Feld umgeben. Diese Felder sind ineinander verschachtelt und hierarchisch aufgebaut. Ein Feld ist geborgen im nächst größeren Feld und entfaltet sich mit jedem neuen Exemplar, das darin geboren wird, weiter. Der Kosmos ist nach Sheldrake keine tote Maschine, die abläuft, sondern ein riesiger lebendiger Körper, der heranwächst. Wenn das stimmt, ist die logische Schlussfolgerung, dass alles in ständiger Wechselwirkung miteinander steht. Warum das so ist erklärt Rupert Sheldrake in seinem neuen Weltbild so: „Unsere Welt besteht nicht aus toter Materie, die blind den mechanischen Naturgesetzen unterworfen ist. Jedes Teilchen in ihr lebt. Und alles entwickelt sich ständig in kleinen Schritten weiter. Alles ist von Geist und Gedächtnis durchdrungen. Und dieser Geist, die morphogenetischen Felder, lenken und koordinieren die Entwicklungen“.

Wenn das tatsächlich so ist, dann haben wir alle auch ständig Zugang zu diesem Geist. Dann ist es nicht mehr außergewöhnlich, wenn jemand weiß, was sich an einem anderen Ort der Erde abspielt, wenn er in die Zukunft blicken kann, wenn er wie Edgar Cayce im Traum Wegweisungen erhält wie er Kranke heilen kann oder Schamanen und andere „primitiven“ Lehrer Einfluss auf das Geschehen und die Entwicklung von einzelnen Schicksalen nehmen.

Viele haben schon den Zugang zu den morphogenetischen Feldern gefunden. Schon lange bevor Rupert Sheldrake seine Theorie veröffentlichte. Unsere ganze Welt ist durchdrungen von Beispielen der Anwendbarkeit und Nutzung dieser Energien. Alles was Menschen bewerkstelligt haben ist in den morphogenetischen Feldern gegenwärtig und beeinflusst uns. Die morphogenetischen Felder sind die Verbindungen zwischen allen Lebewesen auf unserem Planeten, ganz speziell zwischen Menschen, die miteinander Kontakt hatten, die in einer Beziehung zueinander standen.

Wenn es diese Verbindung durch diese Felder tatsächlich gibt, spielen Raum und Zeit für uns keine Rolle mehr. Dann kann man auch die vielen parapsychologischen Experimente, die seit Jahren weltweit durchgeführt werden, nicht nur erklären, sondern auch als nachgewiesen betrachten. So betrachtet sind sich zwei Menschen, verbunden durch ein morphogenetisches Feld, genauso nahe wie die Hand und Fuß eines Körpers, verbunden und doch verschieden.

Wir leben in einer Zeit, in der vieles, was für unsere Vorfahren unvorstellbar war, alltäglich wurde. Unsere heutige Zeit ist eine Zeit der rasanten Entwicklungen, des immer schnelleren Fortschritts. Vielleicht erleben wir auch noch, dass sich das älteste Wissen der Menschheit, das Wissen um eine höhere Macht, von einer rein wissenschaftlichen Spekulation zur absolut nachweisbaren Gewissheit wandelt.

Also die Theorie gefällt mir doch irgendwie sehr, weil es auch ganz gut zu dem passt, was ich mir auch schon in meinen Phantasien und Endlosen Geschichten so zusammengesponnen habe: Aura, Schwingungen, Morphogenetische Felder oder der Äther, der alles und alle durchströmt… tja, wie auch immer man es nennen will!