Walpurgisnacht

Wie es der Zufall so will hat mein Vater am 30. April Geburtstag… vielleicht liegt’s auch daran, dass ich nie so recht Walpurgisnacht gefeiert habe, obwohl sowas doch voll auf meiner Wellenlänge liegt, schliesslich wäre ich schon gern eine Hexe.
Und hey, I’m a Häx. A Tax-Häx! Aber das ist eine andere Geschichte!

Doch dieses Jahr bekam ich etwas zur Walpurgisnacht…
Und das kam so:
Irena, meine Nachbarin hintenrum, macht u.a. Partybrote, weshalb wir für Väterchen’s 75. Geburtstag ein grosses bestellt haben, lecker wie immer. Und da ihre beiden Mädchen gerne mal zu mir rüber kommen und in meinem Folterkeller spielen (ähm, ich meine natürlich im Bastelraum) und sie weiss, dass ich auch auf Hexenkram stehe, auch wenn ich letztes Jahr ihre Einladung zu einer Walpurgisnacht-Party leider ausschlagen musste, da hat sie mir dann abends noch ein spezielles kleines Partybrot für mich mitgebracht, das so richtig schön vergammelt aussah (mit Lebensmittelfarbe etwas nachgeholfen) und zudem noch eine dicke fette Kreuzspinne drauf hatte…

Fanny mit WalpurgisbrotHier posiert meine Katze mit meinem
Partybrot extra zur Walpurgisnacht.

Ω

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BELTANE / SAMHAIN


Frühling!

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Frühlingsanfang/Ostern . . .

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DEDICATION to OSTARA / MABON


Imbolc

Februar. Es ist noch Winter – aber teilweise spitzeln schon wieder Frühlingsboten raus und andere erwachen aus dem Winterschlaf…

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Winter Solstice

Am 21. Dezember ist in der Nördlichen Hemisphaere der kürzeste Tag, die längste Nacht… Winter-Sonnenwende eben! Schon seit Urzeiten wurde da gefeiert, dass nach der Dunkelheit das Licht wieder kommt, in vielerlei Inkarnationen – und das schon sehr lange bevor irgendwann auf einem Kirchenkonzil beschlossen wurde, auch die Geburt von Jesus Christus am 25. Dezember zu feiern, um es den Heiden etwas einfacher zu machen…

  • Nacht der Mutter
    Die meisten vorchristlichen Mysterienkulte feierten die Geburt
    des göttlichen Kindes (nicht das Kind selbst!) zur Wintersonnenwende.
    Somit lautet der alte Name im angelsächsischen Raum für diese Nacht
    „Modraniht“ – „Mutter-Nacht“.

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Solstice at Newgrange
Credit: Photograph by Cyril Byrne – courtesy of The Irish Times

Explanation: Tomorrow’s solstice marks the southernmost point of the Sun’s annual motion through planet Earth’s sky and the astronomical beginning of winter in the north. In celebration of the northern winter solstice and the International Year of Astronomy 2009, you can watch a live webcast of the the solstice sunrise from the megalithic tomb of Newgrange, in County Meath, Ireland. Newgrange dates to 5,000 years ago, much older than Stonehenge, but also with accurate alignments to the solstice Sun. In this view from within the burial mound’s inner chamber, the first rays of the solstice sunrise are passing through a box constructed above the entrance and shine down an 18 meter long tunnel to illuminate the floor at the foot of a decorated stone. The actual stone itself would have been directly illuminated by the solstice Sun 5,000 years ago. The long time exposure also captures the ghostly figure of a more modern astronomer in motion. To watch the live webcast follow the indicated link below. The webcast is planned to go live at 0830 coordinated Universal Time (for example, at 3:30am Eastern Time in the US) tomorrow, Sunday, the 21st.

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Hekate

Wenn die Grosse Göttin zuweilen in drei Gestalten auftritt – als Junge Frau, Fruchtbares Weib und Weise Alte – so ist Hekate letzteres. Oder sie verkörpert vielleicht auch gleich alle drei, denn irgendwoher muss es ja kommen, dass man sie unter anderem auch die Dreigestaltige nennt…

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Halloween

Halloween kannte ich früher, als ich selbst noch ein Kind war, nur aus Amerikanischen Filmen und Serien… doch irgendwann hat der Kürbis-Kommerz auch bei uns langsam Fuss gefasst. Glücklicherweise verirren sich aber nur selten fremde Kinder, die bei mir an der Tür klingeln und was Süsses wollen…

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Herbstanfang!

Zwischen den Sonnenwenden gibt’s natürlich auch noch die Äquinoktien, wenn Tag und Nacht gleich lang sind, und so beginnt (jedenfalls bei mir hier in der Nördlichen Hemisphäre) nun offiziell der Herbst – d.h. die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche ist meistens am 23. September, so wie ich’s mal in der Schule gelernt habe, wobei es infolge Schaltjahrverschiebungen und weiss der Geier diesmal offenbar schon am 22. September soweit war. Und ja, das Wetter hier ist inzwischen schon recht herbstlich…

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Lammas/Lugnasad… 1. August!

Zwar werden seit der Sommersonnenwende die Tage schon wieder kürzer, doch da ja offenbar die Wärme der Sonneneinstrahlung etwas hinterherhinkt, zählen die Tage jetzt im Juli/August mit zu den heissesten des Jahres, wie ich auch heute wieder mal bestätigen kann – ich schwitze!

Und heute feiern wir in der Schweiz – oder zumindest in meinem Dorf und in vielen anderen Orten wie beispielsweise – offiziell den 1. August. Jawohl, wir sind uns durchaus bewusst, dass heute der 31. Juli ist.
Aber seit der 1. August seit ein paar Jahren nun auch endlich offiziell ein freier Nationalfeiertag ist, an dem man ausschlafen kann, haben viele Orte die Feier einen Tag vorverlegt – denn der 1. August wird erst abends gefeiert und geht damit erst so richtig los, wenn’s dunkel wird…

… was einen doch schwer an Alte Zeiten erinnert, als für gewöhnlich nachts gefeiert wurde:

In der vorchristlichen Zeit wurden die Feste in der Nacht, bei Mondlicht gefeiert, nachzulesen z.B. im ägyptischen Totenbuch. Und Cäsar stellte fest, dass die KeltInnen die Zeit nicht nach Tagen, sondern nach Nächten maßen – von Mittag bis Mittag.

Und da ich irgendwie noch nie eine wirklich einleuchtende Erklärung dafür fand, warum die Schweiz ihren Nationalfeiertag ausgerechnet am 1. August feiern sollte, kann ich mich des Verdachts nicht erwehren, dass irgendwer anno dazumal auf das Datum kam, weil man sich im Hinterkopf noch an Lammas/Lugnasad besann, das Heidnische Schnitterfest.

Sicher, an den Offiziellen Feiern in der Schweiz muss nirgends symbolisch ein Sonnen- oder Korngott dran glauben oder sowas in der Art, dafür werden nur ein paar Reden geschwungen und der Männerchor singt.
Aber hey:
Auch wenn’s kein Heidnisches Erntedankfest mehr ist, gibt’s immerhin zu Essen, und auch wenn in der Nationalhymne Gott besungen wird, hat es nicht viel von einem Kirchenfest – und nach Sonnenuntergang gibt’s Lampionumzüge, Fackeln und Feuerwerk… und das dauert bis tief in die Nacht.

Um die Stimmung etwas einzufangen, hier ein paar Fotos, die ich zum Thema 1. August auf DeviantART gefunden habe…

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Und – ebenfalls von DeviantART – Bilder zum Thema Lammas/Lugnasad…

Wie immer noch ein paar ausgewählte Links – am besten sucht man übrigens bei der Suchmaschine seines Vertrauens nach Lammas, denn wie Lugnasad richtig geschrieben wird, darüber scheiden sich die Geister! ;-)

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Sommersonnenwende

Dass in der kürzesten Nacht des Jahres gleichzeitig Vollmond ist, haben wir knapp verpasst – der war offenbar (vor)gestern?
Oder doch in der Nacht auf heute – denn was sehe ich nun heute bei APOD: Solstice Moonrise 20.6.2008:

Wie auch immer: Endlich offiziell Sommer!

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Walpurgisnacht und Beltane

So richtig habe ich Walpurgisnacht/Beltane nie gefeiert… was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass mein Vater am 30. April Geburtstag hat und deshalb haben wir natürlich immer das gefeiert – c’est la vie!

Triskel

Beltane (Baltain oder was auch immer) wird für gewöhnlich am 1. Mai gefeiert, doch anderswo habe ich gelesen, dass es nach anderen Rechnungen eigentlich am 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende wäre… aber hey, das sind Details, eh?

Jedenfalls ist Beltane im Frühling wohl das, was Halloween dann im Herbst ist – und die Walpurgisnacht am 30. April liegt natürlich genau ein halbes Jahr vor/nach dem 31. Oktober und ist damit sowas wie ein Gegenpol. Mit Beltane begann bei den Kelten das Sommer-Halbjahr, mit Halloween das Winter-Halbjahr…


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Hier im Blog geht’s noch weiter:
Walpurgisnacht 2009 mit mehr Bildern

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